EMDR = Eye Movement Desensitisation and Reprocessing bzw. EMI = Eye Movement Integration

Beim EMDR handelt es sich um eine spezielle Technik der Augenbewegungen, die bei Angst- und Panikstörungen genauso erfolgreich eingesetzt werden kann wie im Rahmen der Traumatherapie.
Auch zur Verstärkung in der Ressourcenarbeit kann die EMDR – Technik genutzt werden.

In der EMI (Eye Movement Integration) wird durch zusätzliches gezieltes Ansprechen der linken (mathematisches, logisches, rationales Denken) und rechten Hirnhälfte (musisch- künstlerisch- emotionaler Schwerpunkt) sowie durch stärkere Variation der Augenbewegungen die Wirkung noch vertieft.

Die Bewegung der Augen durch EMDR / EMI erinnert an die REM (Rapid Eye Movement) – Phase des Schlafes, bei der im Gehirn aktive Bewältigungsmechanismen in Gang gesetzt werden. Im Rahmen EMDR / EMI – Technik finden die Augenbewegungen jedoch nicht unwillkürlich und unbewusst statt, sondern sie werden durch den Therapeuten geführt.

Beim EMDR – Setting sitzt der Therapeut versetzt zum Klienten und führt durch spezielle Handbewegungen die Augenbewegung des Klienten.

Die positiven Ergebnisse, die durch EMDR / EMI erzielt werden können, sind oft verblüffend und treten sehr schnell ein.

Einer der wichtigsten Pioniere des EMDR ist Prof. Dr. Bessel van der Kolk (USA), den ich im Rahmen des Traumakongresses 2011 in Weggis in der Schweiz persönlich bei einem Vortrag erleben durfte.

Nähere Informationen zu dem genannten Kongress finden Sie hier: Traumakongress.