Mykotherapie

Heilpilze, Vitalpilze, Pilzheilkunde

In Deutschland wird die Arbeit mit Heil- oder Vitalpilzen erst seit den 1970er Jahren eingesetzt. Dahingegen hat sie in Asien und insbesondere in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) schon seit vielen Jahrhunderten Tradition. Bei uns in Deutschland gelten die Pilze als Nahrungsmittel und auch ihre Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel. Das bedeutet: Pilze gelten hierzulande nicht als Arzneimittel und ihre Verabreichung fällt somit nicht unter die strengen Richtlinien für Arzneimittel. Aus diesem Grund können sie im Rahmen einer Ernährungsberatung empfohlen werden. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Heilpilzen wurde mittlerweile durch viele wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Dies gilt sowohl für die Prophylaxe (Gesundheitsvorsorge) als auch für die ganzheitlich orientierte Therapie.

Pilze wirken, ganz anders als viele Medikamente, nicht ‘nur’ in Bezug auf bestimmte Symptome oder Erkrankungen, sondern durch die Stärkung der körpereigenen Abwehr- und Gesundungskräft im Sinne einer ‘Hilfe zur Selbsthilfe’. Dabei wirken Heilpilze auf sehr natürliche Art. So stabilisieren viele Vitalpilze das Immunsystem, unterstützen die Zellerneuerung und können das Tumorwachstum hemmen. Oft werden sie bei Allergien, Krebserkrankungen und typischen Wohlstandserkrankungen wie Diabetes, Gicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen zur Prävention und Therapie eingesetzt. Daneben können sie bei vielfältigen psychischen Problemen als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Dabei ist ihre Wirkung jedoch keinesfalls mit der Wirkung von Psychopharmaka zu vergleichen. Zusätzlich sollte erwähnt werden, dass die genutzten Heilpilze keinerlei psychedelische oder drogenähnliche Wirkungen haben. Die Pilze wirken ganzheitlich unterstützend auf Körper und Psyche.

Meine Ausbildung als Mykotherapeutin absolvierte ich im Juli 2009 im Mykotrophh Institut in Limeshain. Seither nehme ich regelmäßig an Therapeutentreffen und Fortbildungen teil, um auf dem aktuellen Stand des Wissens zum Thema Mykotherapie zu bleiben. Als Ernährungsberaterin und Mykotherapeutin arbeite ich mit folgenden 11 Heilpilzen. Weitere gebräuchliche Namen der Pilze stehen in Klamern.

  1. ABM – Agaricus blazei Murrill (dt. Mandelpilz; jap. Himematsutake)
  2. Auricularia (dt. Judasohr, jap. Kikuurage, chin. Mu Ehr oder Mu Err)
  3. Coprinus comatus dt. (Schopftintling)
  4. Cordyceps sinensis (dt. Chinesischer Raupenpilz)
  5. Coriolus versicolor (dt. Schmetterlingsporling)
  6. Hericium erinaceus (dt. Igel – Stachelbart)
  7. Maitake = jap. (wissenschaftl: Grifola frondosa, dt. Klapperschwamm)
  8. Pleurotus ostreatus (dt. Austernpilz)
  9. Polyporus unbellatus (dt. Eichhase, jap. Chorei, chin. Zhu Ling)
  10. Reishi = jap. (wissenschaftlich: Ganoderma lucidum, dt. Glänzender Lackporling, chin. Ling Chi) Bild: oben rechts
  11. Shiitake = jap. (wissenschaftlich: Lentinula edodes) – Bild: oben links.

Diese Pilze stehen als Nahrungsergänzungsmittel in Form von getrocknetem, zerkleinertem Pilzkörper in Kapselform zur Verfügung und können je nach Intention einzeln oder in Kombination verabreicht werden.

Für weitere Informationen verweise ich gerne auf die Webseite der Firma Mykotroph: www.heilenmitpilzen.de