Karin Vogelbacher – über mich

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Praxisinhaberin

 

Behandlungsgrundsätze

Im Verlauf einer psychotherapeutischen Behandlung und Beratung lege ich großen Wert darauf, gemeinsam mit den Klienten eine gemeinsame Zielfindung zu erarbeiten sowie den Behandlungsverlauf und die Fortschritte immer wieder zu verifizieren. Mein Ziel ist es dabei, mit einer möglichst geringen Anzahl von Stunden zu einem Behandlungserfolg zu gelangen, der von Dauer ist. Die hauptsächliche Intention ist es somit, die Lebensqualität meiner Klienten auch nach Abschluss der Behandlung dauerhaft zu verbessern.
Für jeden Klienten wird im Anschluss an die Anamnese ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dieser dient als Leitlinie für die gesamte Zusammenarbeit und gibt den Klienten Sicherheit.

Im Einklang mit meiner Grundüberzeugung

Jeder Mensch ist schön und wertvoll

arbeite ich stets mit der Intention, meinen Patienten und Klienten dabei zu helfen, den Weg in eine glücklichere und erfülltere Zukunft zu finden.

So versuche ich immer, mich positiv und hinwendend auf meine Klienten einzustellen.

Dabei arbeite ich, wenn möglich, ressourcenorientiert. Das bedeutet, dass ein großer Augenmerk auf die positiven, vorhandenen Erfahrungen, Gefühle und Fähigkeiten gelegt wird und nicht nur isoliert die Krankheit / Störung / Missempfinden betrachtet wird. Oft ist es möglich, durch Einsatz der vorhandenen Ressourcen sehr schnell und effektiv zu einem guten therapeutischen Ergebnis zu gelangen.

 

Karin Vogelbacher –

Vita und Kompetenzen

Bis zum Jahr 2002 war ich als Diplom – Betriebswirtin (BA) und Projektmanagerin langjährig in leitender Funktion in der Assekuranz – IT tätig.
Eine völlige berufliche Neuorientierung – weg von der Technik und hin zu den Menschen – führte mich über eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und gleichzeitige Ausbildung zur Ernährungsberaterin beim Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) Remscheid zu meiner neuen Berufung.

Die auf diese Ausbildung folgende Überprüfung meiner Kenntnisse durch das Gesundheitsamt Karlsruhe konnte ich auf Anhieb erfolgreich ablegen, erhielt die Heilerlaubnis, bezogen auf psychotherapeutische Behandlungen, und darf mich seit Januar 2010 Heilpraktikerin für Psychotherapienennen.

Zur Vertiefung meiner Praxiserfahrungen hospitierte ich im Jahr 2008 und 2009 in der Psycho – Onkologie (Gesprächskreise für Krebspatienten) der Klinik Öschelbronn über einen Zeitraum von insgesamt 11 Monaten. Die erfolgreiche Arbeit mit Krebskranken konnte ich bei einem Seminar bei Carl Simonton, einem der Pioniere der Psychoonkologie, vertiefen. Carl Simonton, Begründer der nach ihm benannten Simonton – Methode und Gründer des Simonton Cancer Center in Kalifornien, USA, ist im Jahr 2009 leider verstorben und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich noch bei diesem außergewöhnlichen Menschen lernen durfte.

Vor der Eröffnung meiner eigenen Praxis absolvierte ich zahlreiche weitere Fortbildungen in dem Bestreben, neben der diagnostischen auch meine therapeutische Kompetenz weiter zu vertiefen. In diesem Zusammenhang ist besonders die Ausbildung zur Hypnotherapeutin sowie eine zusätzliche Ausbildung in der Schmerzhypnose zu nennen. Die faszinierende Methode EMDR – Eye Movement Desensitisation and Reprocessing setze ich seit dem Frühjahr 2011 erfolgreich in der Traumabehandlung, bei Panikstörungen und in der Ressourcenarbeit ein. Durch schnelle Augenbewegungen werden, ähnlich wie in der REM – Phase des Tiefschlafs, Reparatur- und Verarbeitungsmechanismen im Gehirn in Gang gesetzt. Seit November 2011 beschäftige ich mich intensiv mit der Ego-State-Therapie und setze diese erfolgreich in meiner Praxis ein.
Daneben machte ich eine Fortbildung zum Umgang mit demenzkranken Menschen und zur Unterstützung von Angehörigen von Demenz – Patienten. Weitere Fortbildungen zum Thema Burnout (Burn-out) und CMS (= Chronical Fatigue Syndrom oder Chronische Müdigkeitssyndrom) folgten.

Zu meinen Schwerpunktthemen gehört neben der Traumatherapie (sexualisierter Gewalt) die Behandlung von Burnout, die Arbeit mit krebskranken Menschen sowie die Behandlung von Essstörungen.

Seit 2015 gehen viele Fortbildungen in Richtung Körperorientierte Psychotherapie. Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden. Dies zeigt sich zum Beispiel auch im Aufbau des menschlichen Gehirns und in den bahnbrechenden Forschungsarbeiten von Dr. Stephen Porges mit seiner polyvagalen Theorie sowie in den neuen psychotherapeutischen Ansätzen von Dr. Peter Levine mit Somatic Experiencing, Dr. Sonia Gomes mit der SOMA – Technik und Dr. Woltemade Hartman mit der somatischen Ego-State Therapie. Einige dieser führenden Wissenschaftler und Psychologen durfte ich bei verschiedenen workshops, Fortbildungen und Vorträgen bereits persönlich erleben und habe zum Wohle meiner KlientInnen sehr von diesen Fortbildungen profitiert. Zum Themenkreis der körperorientierten Psychotherapie gehört z.B. auch die Arbeit mit Augenbewegungen in den Methoden EMDR und EMI sowie die Klopfakupressur.

Mit dem Thema Essstörungen beschäftige ich mich, auch aufgrund meiner Zusatzqualifikation als Ernährungsberaterin, bereits seit mehreren Jahren. Im Februar 2009 nahm ich auf Einladung der Bundesregierung an einem Spezialkongress zum Thema Essstörungen in Berlin teil,  brachte mich dort auf den neuesten Stand der Forschung und nutzte die Möglichkeit, mich mit vielen Kollegen auszutauschen und zu vernetzen. Weitere Informationen zu der zugrundeliegenden Aktion ‘Leben hat Gewicht – gemeinsam gegen den Schlankheitswahn’ der Bundesregierung finden Sie hier: Leben hat Gewicht. Bei mehreren Vorträgen und Workshops zum Thema konnte ich mein fundiertes Wissen zum Thema Essstörungen bereits weitergeben.

Einige weitere Themen, die ich mittlerweile in Fortbildungen vertieft habe sind: Krisenintervention, Suizidprophylaxe und ressourcenoptimiertes Arbeiten.
Bereits vor über 20 Jahren erlernte ich die progressive Muskelrelaxation (Progressive Muskelentspannung) nach Jacobson und das Autogene Training. Durch eigene jahrelange Praxis und Anwendung, besonders in der Arbeit mit Kindern, kann ich auch diese Entspannungsverfahren bei Bedarf einsetzen. Bei der Bewältigung von Angst- und Panikstörungen, bei Zwangsstörungen und in der Aggressionsbewältigung konnte durch den gezielten Einsatz von Entspannungstechniken bereits in vielen Fällen der Behandlungserfolg beschleunigt und gefestigt werden.

Seit Beginn meiner Tätigkeit suche ich regelmäßig den fachlichen Austausch mit Kollegen, z.B. durch Teilnahme  an einer psychotherapeutischen Intervisionsgruppe.

Um meinen Wissensstand möglichst aktuell zu halten und zur ständigen Auffrischung und Erweiterung meines Wissens nehme ich regelmäßig an Kongressen und Fortbildungen teil. Ausserdem gebe ich in eigenen Vorträgen und Informationsveranstaltungen gerne mein Wissen an Kollegen oder Interessierte weiter.

Information zu Schulungen, Vorträgen und workshops finden Sie hier: Veranstaltungen und Vorträge

 

Methoden

Ich arbeite mit folgenden Methoden

  • Ego-State-Therapie
  • Hypnose / Hypnotherapie und Schmerzhypnose
  • Körperorientierte Psychotherapie, auch in Verbindung mit Ego-State-Therapie:
    • EMDR: Eye Movement Desensitisation and Reprocessing
    • EMI: Eye Movement Integration
    • Klopfakupressur
    • Interventionen aus SOMA und SE
    • somatische Ego-State – Therapie
  • Simonton – Methode in der Psycho-Onkologie und bei schweren Krankheiten
  • Verhaltenstherapeutische Interventionen insbesondere bei der Behandlung von Essstörungen und Phobien / Ängsten / Zwangsstörungen
  • Gesprächspsychotherapie nach Rogers
  • Entspannungsmethoden: Tiefenentspannung durch Hypnose, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation
  • Achtsamkeit
  • Imaginationsarbeit (Arbeit mit inneren Bildern)
  • supportive (stützende) Psychotherapie
  • Paartherapie
    detaillierte Info dazu hier: Methoden

 

Therapie

Aufbauend auf dieser umfassenden Methodenkompetenz, die auf Ausbildung, Fortbildungen, Hospitation, Supervision, Intervision und praktischer Erfahrung gründet, kann ich Ihnen guten Gewissens meine therapeutische Unterstützung bei der Lösung vielfältiger Probleme anbieten. Die Beratung / Therapie steht Ihnen im Rahmen von Einzel-, Paar- und Gruppensitzungen sowie als Onlineberatung (Chat und E-Mail)  oder Telefonberatung zur Verfügung. In einem ersten Gespräch ist jeweils zu klären, welcher der Kanäle in Ihrem individuellen Fall möglich und empfehlenswert ist. Bei schweren psychischen Störungen oder körperlichen Leiden wird eine Zusammenarbeit mit einem Facharzt und/oder naturheilkundlichem Heilpraktiker oder approbierten Psychotherapeuten notwendig sein. Im Rahmen unseres Erstgesprächs werde ich Sie gegebenenfalls darauf hinweisen. Auch wenn ich an meine Grenzen komme und der Meinung bin, dass Sie bei einem Kollegen, Psychiater oder psychologischen Psychotherapeuten besser aufgehoben wären, werde ich mich nicht scheuen, Ihnen dies mitzuteilen.

 

Berufsordnung

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie fühle ich mich an die Berufsordnung für Heilpraktiker und an den Heilpraktikereid gebunden.